Jahreshauptversammlung des Schwäbischen Albvereins in Gründelhardt

Am Freitag, den 6. Februar 2026, fand in Gründelhardt die Jahreshauptversammlung des Schwäbischen Albvereins statt. Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung gefolgt und unterstrichen damit das große Interesse am Vereinsleben.

Nach der Begrüßung gab der Vorstand einen ausführlichen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Dabei wurde deutlich, wie aktiv und vielfältig das Programm des Vereins auch im zurückliegenden Jahr war. Zahlreiche Wanderungen führten durch die heimische Landschaft und darüber hinaus. Die angebotenen Touren sowie die verschiedenen Veranstaltungen fanden durchweg großen Anklang und waren sehr gut besucht. Neben der Bewegung in der Natur steht vor allem die Gemeinschaft im Mittelpunkt – ein wesentlicher Bestandteil des Vereinslebens.

Anschließend informierte die Kassiererin über die finanzielle Situation des Vereins. Sie berichtete von geordneten und stabilen Finanzen. Besonders erfreulich war die Entwicklung der Mitgliederzahlen: Im Jahr 2025 konnte erneut ein Zuwachs verzeichnet werden. Dies zeigt, dass der Schwäbische Albverein weiterhin attraktiv ist und Menschen für das Wandern und die Gemeinschaft begeistern kann.

Nach den Berichten wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet. Es folgten die turnusmäßigen Neuwahlen. Nikolaus Wolf wurde als erster Vorsitzender einstimmig in seinem Amt bestätigt. Die Position des Schriftführers beziehungsweise der Schriftführerin bleibt derzeit unbesetzt.

Ein besonderer Dank galt Walter Lehr und Stephanie Früh für ihren engagierten Einsatz und ihre wertvolle Unterstützung im Vereinsleben.

Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Dorothea Kühnle ausgezeichnet – eine beeindruckende Treue zum Verein. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Werner Ley geehrt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Andrea Schüller und Klaus Schüller eine Auszeichnung. Mit ihrer langjährigen Verbundenheit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Beständigkeit und Stärke des Vereins.

Mit Spannung erwartet wurde zudem die Preisverleihung der im Jubiläumsjahr gestarteten Aktion „50 Jahre – 50 Kilometer“. Diese Wanderaktion hatte viele Mitglieder motiviert, aktiv Kilometer zu sammeln. Als Hauptpreis durften sich Heike und Martin über eine Kreuzfahrt auf dem Brombachsee freuen – ein gelungener Abschluss einer erfolgreichen Jubiläumsaktion.

Die Versammlung klang in geselliger Runde aus. Der Abend zeigte einmal mehr, wie lebendig und engagiert der Schwäbische Albverein in Gründelhardt aufgestellt ist und mit wie viel Gemeinschaftssinn das Vereinsjahr gestaltet wird.

Traditionelle Bloozwanderung eröffnet das Wanderjahr 2026

Mit der traditionellen Bloozwanderung ist die Ortsgruppe schwungvoll ins Wanderjahr 2026 gestartet. Ziel der ersten gemeinsamen Tour war die Hohenloher Landschaft rund um Dünsbach. Von Gründelhardt aus ging es in Fahrgemeinschaften dorthin, wo eine große, abwechslungsreiche Runde auf teils außergewöhnlichen Wegen erwandert wurde.

Auch wenn die Sicht an diesem Tag leider nicht von großer Weite geprägt war, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Strecke ließ dennoch erahnen, welches Panorama sie bei klarer Sicht zu bieten hat. Schnell waren sich alle einig: Diese Runde wird bei besserem Wetter auf jeden Fall wiederholt, denn sie verspricht herrliche Ausblicke in nahezu alle Himmelsrichtungen und zählt zu den besonders reizvollen Touren der Region.

Im Anschluss an die Wanderung führte der Weg zum Deuber Hof, wo wir von unseren Gastgebern Sabrina und Peter vom Deuber Hof herzlich empfangen wurden. In einer interessanten und anschaulichen Vorstellung erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Geschichte des Hofes und dessen heutige Ausrichtung. Nach über 40 Jahren Gurkenanbau entschied sich der Betrieb im Jahr 2019 für einen mutigen Neuanfang und spezialisierte sich auf den Anbau von Wildblumen.

Dieser Schritt war mit viel Experimentierfreude, neuen Arbeitsabläufen und umfangreichen Investitionen verbunden. Der Wildblumenanbau stellt deutlich höhere Anforderungen als der klassische Ackerbau: Viele Maschinen müssen angepasst oder umfunktioniert werden, chemische Pflanzenschutzmittel kommen kaum zum Einsatz, stattdessen spielen mechanische und manuelle Unkrautbekämpfung sowie regelmäßige Kontrollen eine zentrale Rolle. Auch Ernte, Trocknung, Reinigung und Lagerung des Saatguts erfordern Erfahrung, Fingerspitzengefühl und ein gutes Auge für den richtigen Zeitpunkt – insbesondere im Hinblick auf das Wetter.

Nach so viel Bewegung und Information kam schließlich auch der Genuss nicht zu kurz. Sabrina und Peter vom Deuber Hof verwöhnten die Wandergruppe mit frisch gebackenen Blooz in zahlreichen Variationen, die in geselliger Runde großen Anklang fanden. Bei guten Gesprächen ließ man den Abend gemütlich ausklingen. Einige Teilnehmende nutzten zudem die Gelegenheit, im Hofladen noch einzukaufen und sich mit allerlei Köstlichkeiten einzudecken.

So fand die erste Wanderung des Jahres 2026 einen rundum gelungenen Abschluss – mit Bewegung in schöner Landschaft, spannenden Einblicken in nachhaltige Landwirtschaft und einem genussvollen Ausklang in herzlicher Atmosphäre.